«Pension Schöller» von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby, Première am 1. April 2017

Regie: Volker Vogel.

 

Das bekannte Lustspiel der Mainzer Autoren Carl Laufs und Wilhelm Jacoby sprüht nur so vor Irrwitz und sich rasant überschlagender Pointen.

Was sind schon normale Gäste einer Familienpension? Ein Major ausser Diensten, der das Befehlen nicht lassen kann, ein Löwenjäger, der seinen eigenen Bruder ausstopfen lässt und ein Schauspieler mit Sprachfehler? Genau, das sind die ganz normalen Gäste der Berliner Familienpension Schöller. In dieser treffen sich Alfred und sein Onkel Klapproth, ein Gutsbesitzer aus der Provinz. Alfred möchte ein Café begründen, doch fehlt ihm dafür das nötige Kleingeld. Unter der Bedingung, einmal echte Irre erleben zu dürfen, verspricht ihm der Onkel das Geld. In seiner Not gibt Alfred einen Gesellschaftsabend der Pension Schöller als die Versammlung einer Heilanstalt für Geisteskranke aus. Unter den geladenen Gästen befinden sich unter anderem der besagte Major und eine Schriftstellerin, welche den Gästen Löcher in den Bauch fragt und dabei alle in den Wahnsinn treibt. Der Onkel ist geradezu begeistert und amüsiert sich prächtig! Als allerdings die vermeintlich Irren kurz darauf auf seinem Gut erscheinen, sieht er sich gezwungen, alle einzusperren. Der herbeigerufene «Anstaltsdirektor» Schöller weiss dann aber gar nicht so recht, wer da gerade der eigentlich Verrückte ist. Eine turbulente Verwicklungskomödie nimmt ihren Lauf ...

Und ist es nicht eine Frage der Perspektive, wer normal und wer verrückt ist?

PAMY GmbH: «Mit dieser Produktion wollen wir Verschiedenes erreichen: Wir wollen handwerklich und künstlerisch gutes Theater produzieren und dabei neue Wege gehen. Wir möchten aufzeigen, dass sich auch mit einem Boulevard-Stück eine Botschaft vermitteln lässt.»